Solange Print nicht „tot“ ist – ein Moment, den wir alle aus kulturellen Gründen hoffentlich nie erleben –, werde ich Sie immer wieder mal damit quälen müssen, daß ich eine Bilddatei zur Verwendung ablehne, weil sie zu grob aufgelöst ist. Meistens hat sie dann nämlich nur 72 dpi (Dots per Inch), das ist die web-übliche Auflösung, die dafür sorgen soll, daß die Datenmengen einigermaßen handlich bleiben.

Für einen guten Druck – der ja bei Ihrem Prospektmaterial in Ihrem Interesse liegt – benötigt eine Bilddatei jedoch idealerweise die viel feinere Auflössung von 300 dpi.

72 dpi sind 24% von 300 dpi. Wenn Sie mir also ein 10 cm breites Foto aus Ihrem Internet-Fotomaterial schicken, so kann ich das im Druck nur 2,4 cm breit abbilden, damit es technisch gut aussieht. So einfach ist eigentlich die Sache mit der Bildauflösung.